Edelstahlbehälter

Korrosionsbeständige Edelstahlbehälter, Korrosionsschutz für Metallbehälter

Schweißnahtentfernung

  • Ob Fiberscheiben mit Keramikschleifkorn für hohen Abtrag oder Klettscheiben für definierte Oberflächen: Schweißnähte entfernen unsere Schleifmittel im Handumdrehen

Definierte Oberflächengüte

  • Insbesondere für die Lebensmittelindustrie sind definierte Ra und Rz Werte zwingend einzuhalten
  • VSM Schleifmittel garantieren eine verlässliche und gleichbleibende Qualität, mit der die Oberflächenqualität stets eingehalten wird
  • Auch Korrosionsprobleme kriegen Sie mit unseren Schleifmitteln in den Griff

Definiertes Schliffbild

  • Mit VSM Vliesschleifmitteln bekommen Oberflächen ihren letzten Schliff: Ob mattiert oder satiniert

Edelstahlbehälter: funktional und attraktiv

Für die Herstellung, den Transport und die Lagerung ihrer Produkte greifen viele Branchen auf Behälter, Tanks und Silos aus Edelstahl zurück. Das hat gute Gründe, denn Edelstahl ist nicht nur äußerst vielseitig und im Vergleich mit Titan oder Inconel leicht zu bearbeiten, sondern je nach Behandlung und Pflege auch korrosionsbeständig, säurefest bzw. chemisch beständig, hygienisch und lebensmittelfreundlich. Außerdem sieht er gut aus: Hochglänzende Oberflächen wirken hygienisch und attraktiv auf Kunden und Konsumenten. Ein echtes Multitalent also, dieser Edelstahlbehälter – bei dessen Herstellung und anwendungsspezifischer Modifikation der richtige Schliff eine entscheidende Rolle spielt.

Werkstoffe, Einsatzgebiete und Branchen

Der mit Abstand am meisten verwendete Werkstoff im Tank- und Behälterbau ist rostbeständiger Stahl (Edelstahl). In einigen Branchen werden auch Behälter aus NE-Metallen wie Aluminium genutzt, etwa für einfache Transporte (z. B. Granulate) oder beim Bau von Luftdruckbehältern. Doch Edelstahl ist ganz klar Werkstoff Nummer eins. Vor allem drei Branchen nutzen Edelstahlbehälter: Die Lebensmittelbranche, Chemieunternehmen und die Medizin- und Pharmaindustrie. Die Bandbreite reicht von Druckbehältern und Prozessbehältern über Mischbehälter zu Lager- und Gärtanks, Vakuum- und mobilen Behältern und noch vielem mehr.

Strenge Anforderungen in der Lebensmittelindustrie

Geht es um Lebensmittel und ihren Verkauf und Transport, hat man glänzende Edelstahlbehälter direkt vor Augen. Zum Beispiel den Milchtankwagen, wohl das Symbol schlechthin für hygienische Lebensmittellogistik. Gegenüber den klassischen, früher genutzten Werkstoffen wie Holz, Glas, Kupfer, Messing oder Kunststoffen hat Edelstahl der Lebensmittelbranche nämlich eine Menge Vorteile zu bieten. Das liegt vor allem an seiner schützenden Chrom-Oxidschicht, die einen hervorragenden Korrosionsschutz garantiert. Feine Oberflächen sorgen dafür, dass Edelstahl leicht zu reinigen ist. Weitere Legierungsbestandteile machen den Stahl nicht nur säurebeständig, sondern schützen ihn auch vor anderen aggressiven Substanzen wie Reinigungsmitteln, Bakterien oder Keimen. Dank dieses sehr hohen Hygienestandards ist Edelstahl für die Lebensmittelindustrie perfekt geeignet.

Verbunden ist dies jedoch mit der Einhaltung von definierten Rautiefen, die Oberflächenbeschaffenheit ist ganz entscheidend. Entstehen zum Beispiel beim Be- oder Entladen oder der Reinigung des Behälters Kratzer bzw. Riefen – hier geht es um Rautiefen im Mikrometerbereich –, dürfen diese nur äußerst gering sein. Je tiefer die Riefen, desto schwieriger ist der Behälter zu reinigen und umso größer ist die Gefahr von Bakterien-, Keimbildung oder Ähnlichem. Ein weiteres Problem sind Rückstände, die durch eine Reinigung nicht mehr zu entfernen sind, oder auch Korrosion. Um die möglichst glatten, hygienischen Oberflächen zu erhalten, werden diese bei Bedarf nachgeschliffen und poliert.

Für die Nutzung im Lebensmittelbereich sind feine Oberflächen mit sehr geringen Rautiefenwerten vorgeschrieben. Je glatter und spiegelnder die Oberfläche, desto geringer die Rautiefe. Deshalb sind hochglänzende, polierte Edelstahlbehälter besonders gut für Lebensmittel geeignet. Die genauen Anforderungen an Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen dürfen, sind in der EU-Verordnung 1935/2004/EG festgehalten.

Nutzung in der Chemie- und Pharmaindustrie

Ganz ähnlich in Bezug auf die Oberflächengüte verhält es sich mit Edelstahltanks oder Drucktanks in der Chemie- und Pharmabranche. Auch hier ist eine geringe Oberflächenrauheit Voraussetzung, gefordert sind hier allerdings eher Sterilität und aseptisches Verhalten (Pharma) sowie hohe Resistenz gegenüber stark säurehaltigen Substanzen (Chemie).

Erzielen von definierten Oberflächenwerten

Da beim Behälterbau bestimmte, genau definierte Rautiefen (Rz) und Mittenrauwerte (Ra) einzuhalten sind, steht das Erreichen oder Wiederherstellen einer gewünschten Oberflächenqualität im Mittelpunkt. Um diese zu erzielen, bietet sich die ganze Bandbreite von VSM Schleifmitteln an: für die groben und effektiven Abtragarbeiten die Keramikkornserien von VSM Ceramics bis Actirox, für die definierten, feinen Oberflächen mit gleichmäßiger Rauheit VSM Compactgrain. Den letzten Schliff schließlich, von mattiert bis satiniert, erledigen die VSM Vliesschleifmittel.

Schleifen in Handarbeit oder mit speziellen Behälterschleifmaschinen

Idealerweise treffen die Bleche vorgeschliffen durch Breitband- oder Coil-Schleifmaschinen der Stahl-Servicecenter bereits mit der gewünschten Oberfläche beim Behälterbauunternehmen ein. Die Oberflächen der zylindrischen Behältermäntel, der Böden und Konen wurden also innen und außen schon auf gleichbleibende, höchste Qualität und garantierte Rautiefen bearbeitet.

Die Schleifarbeiten bei der Herstellung der Edelstahlbehälter sind dann oft Handarbeit. Dort werden die Bleche zusammengeschweißt und anschließend die Schweißnähte bearbeitet: Ganz konkret geht es um das Ausschleifen der Schweißnahtwurzeln sowie das Verschleifen der Schweißnahtüberhöhungen von Längs- und Rundnähten, innen und außen, sowie von Nahtüberhöhungen an flachen Blechen. Alles wird so feingeschliffen, dass man wieder jene Rautiefen bekommt, die man für den jeweiligen Verwendungszweck benötigt. Das macht man vorwiegend mit Handschleifmaschinen, also Winkelschleifern oder Bandschleifern.

In einigen Behälterbaubetrieben werden aber auch die kompletten Oberflächen, innen wie außen, mit Schleifmitteln auf Unterlage hergestellt. Nach der Formherstellung von zylindrischen Bauteilen und geformten, meist geklöppelten Böden findet die Bearbeitung von der groben Entzunderung bis zur Erzeugung der feinen Oberfläche statt. Hierzu werden spezielle Behälterschleifmaschinen in unterschiedlichen Dimensionen genutzt.